Gernrode & Co.

03.07.2021 - Eine Ruine versteckt zwischen Grün, tolle Aussichten und eine mysteriöse Quelle.


Dieses Mal waren wir in der Gegend von Gernrode unterwegs, genauer: In Stecklenberg und Bad Suderode. Hier die Perspektive von oben:


Ich hatte in einem der letzten Beiträge erwähnt, dass ich Fingerhut noch nicht oft in der Natur gesehen habe - nun, ich muss das revidieren.




Nächster Halt: Preußenturm. Oben angekommen, entdeckten wir diese schöne Übersichtskarte aus Metall.


In Bad Suderode kamen wir an einer schönen kleinen Kirche vorbei, die wir schon von Weitem gesehen hatten. Kennt ihr das, wenn ihr aus der Ferne etwas seht, wo ihr unbedingt hinwollt, aber denkt, dass ihr das nie erreicht und plötzlich steht ihr davor? So ging es und dieses Mal und an anderen Tagen auch. Unsere Standard-Aussage ist diese hier: "Da will ich hin."


Von Bad Suderode aus wanderten wir zur Burgruine von Lauenburg, denn ich hatte ein Schild dazu entdeckt und meinem Freund gesagt, ich wolle dahin. Gesagt getan, doch der Anstieg war heftiger als gedacht und es waren circa 25 Grad, gefühlte 30.Hier die Belohnung:



Dieser Baum hat mächtige Wurzeln, denn er bildet mit ihnen eine Überdachung für den Weg, der zur Hauptburg führt. Direkt unter ihm ist - nichts außer Luft. Rechts seht ihr einen Teil der Burgruine.



Als wir auf dem Weg hinunter, nach Stecklenberg, waren, entdeckten wir eine Quelle, die aus einem Märchen zu sein schien. Sie wird Calciumquelle genannt und liefert Wasser, mit dem wir unsere Flaschen gefüllt haben. Wir haben es getrunken und uns geht es gut, also dürfte es wohl trinkbar sein. ;)





Unterwegs bemerkte ich eine Ausschilderung für den Fernwanderweg Nr. 11, wer mag, kann ihn gerne mal probieren. Viel Spaß. ;)


Zuletzt gelangten wir wieder nach Bad Suderode und anschließend wieder zum "Haferfeld" zu unserem Parkplatz. Hier ist unsere Routenzusammenfassung: